Wie wichtig ist die Bewahrung der montanindustriellen Vergangenheit für die Menschen im Ruhrgebiet? Wie wirkt sich der Strukturwandel auf das Alltagsleben und das Selbstverständnis der betroffenen Menschen vor Ort aus Welche Veränderungen wurden in Aussicht gesellt und welche haben sich eingestellt Unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten: Welche Lebens- und Arbeitsbereiche “repräsentiert” die Industriekultur heute Diesen und anderen Fragen geht dieser Streifzug nach und setzt an der  Sozialkultur der Region ein, die von dem engen Zusammenhang von Arbeits- stätte und der zugehörigen Lebenswelt in den Wohnsiedlungen geprägt war. Vor Ort, zum Beispiel in der Zeche Zolllverein in Essen, in dem Stadtteil Katernberg und in der Siedlung Eisenheim in Oberhausen, sind die Ergebnisse dieses Strukturwandels sichtbar und können Menschen, die ihn hautnah erlebt haben, von ihren Erfahrungen erzählen. Strukturwandel im Ruhrgebiet von der Montanindustrie zur Industriekultur Über eineinhalb Jahrhunderte war die Montanindustrie prägend für das Denken und Handeln der Menschen im Ruhrgebiet Gegen die “Abwicklung” ihrer Arbeits- plätze und den Abriss ihrer Wohnsied- lungen im Strukturwandel widersetzten sich zahlreiche Betroffene und kämpf- ten um ihren Erhalt. Was ist heute daraus geworden? Tagesexkursion    Termine auf Anfrage